Die Temperaturen klettern bereits im Mai auf sommerliche Höchstwerte – viele zieht es zur Abkühlung in Freibäder, an Seen und die Küste. Doch wie sauber sind die Badegewässer? Darauf gibt ein Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) Antwort, der in Kopenhagen vorgestellt wurde und die Daten für 2017 zusammenfasst. Insgesamt hat der Bericht fast 22.000 Badestellen in den EU-Ländern sowie in Albanien und der Schweiz unter die Lupe genommen. Untersucht wurde die Belastung mit Bakterien, die bei Menschen Krankheiten verursachen können. 96 Prozent der Badestellen erfüllen demnach die EU-Mindeststandards für Badegewässer, 85 Prozent sind von „ausgezeichneter Qualität“. Neben 2013 mit 82,6 Prozent ist dies eine Verbesserung. Es empfiehlt sich ist die Wasserqualität in Luxemburg, Malta und Zypern. Seinen Spitzenplatz unter den besten drei letztes Jahr musste somit Griechenland an Malta abgeben. Nach dem Bericht können die Deutschen beruhigt in ihre Seen und in ihr Meer hüpfen. 98 Prozent der 2287 untersuchten deutschen Badestellen erfüllen die EU-Mindeststandards für Badegewässer. Den allermeisten (91,4 Prozent) bescheinigt der Bericht sogar eine „ausgezeichnete Qualität“ – i. e. Platz sieben innerhalb Europas. See Freigericht-Ost in Kahl am Main (Bayern). Europaweit mussten 76 Badestellen wegen Verschmutzung gesperrt werden. Dies geschieht, sobald die Wasserqualität an fünf aufeinanderfolgenden Jahren als „schlecht“ eingestuft wird. 44 davon liegen in Italien, 24 in Frankreich, vier in Spanien und jeweils eine in Bulgarien, Dänemark, Irland und den Niederlanden.

Verschwörungstheoretiker mach Ihr Pläsier

Verschwörungstheoretiker werden an Martin Suters „Montecristo“ ihre Pläsier machen: Ein Journalist deckt einen Bankenskandal auf – und gerät selbst ins Visier mächtiger Hintermänner. Lesen Sie hier unsere Rezension. Rainer Maria Rilke als die Drama-Queen des Jahres 1905? Klaus Modicks historischer Roman „Konzert ohne Dichter“ steigt in der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz sechs ein. Wir beantworten die entscheidende frage: Und das soll ich lesen? Lesen Sie hier unsere Rezension. Wiederentdeckung der vergangenen Jahre, jetzt gibt es die nächste Neuauflage von John Williams: „Butcher’s Crossing“ lässt die Welt der Büffeljäger aufleben. Lesen Sie hier unsere Rezension. Hierbei Flow eines guten Films: Rachel Kushner, in den USA gefeiert, erzählt in „Flammenwerfer“ mitreißend von einer Heldin, für die das Leben wie ein Kunstwerk ist. Lesen Sie hier unsere Rezension. Israels berühmtester Schriftsteller erzählt vom Verrat als kreativem Prozess: Amos Oz‘ „Judas“ kann auch als Anregung schmökern, sich im Nahost-Friedensprozess von eingefahrenen Denkmustern zu lösen. Lesen Sie hier unsere Rezension. Echte Kerle sind Steherqualitäten haben, prügeln sich, saufen – und verachten Schwule: In „Das ende von Eddy“ erzählt Édouard Louis herzzerreißend von den Geschlechterrollen im hinterland.

Dänemark will in Problemvierteln härter durchgreifen

Das „Ghetto-Gesetz“ soll Bewohner sogar zum Umzug verpflichten. Dass sich viele ganz wohl in ihrem „Ghetto“ fühlen, ist nur der Kritikpunkte. In Dänemark tritt im neuen Jahr das sogenannte Ghetto-Gesetz in Kraft. Die Regierung will so Parallelgesellschaften auflösen. Die Bewohner der betroffenen Stadtviertel fühlen sich von der Regierung diskriminiert. Das Viertel Ringparken in der dänischen Stadt Slagelse: Gepflegte vierstöckige Häuser, viele mit roten Klinkern. Vor einigen Fenstern hängen Satellitenschüsseln. Zwischen den Häusern wachsen Bäume und Sträucher. Wir haben Parks, Spielplätze und Sportanlagen. Als „Ghetto“ gilt ein Stadtteil, wenn er mehrere Kriterien erfüllt: eine überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsrate u. a., hohe Arbeitslosigkeit oder eine Mehrheit von Menschen aus nicht-westlichen Ländern. Auf Ringparken trifft das zu. Die Kommune muss deshalb jetzt umbauen. Die Zahl der Sozialwohnungen soll reduziert werden. Einige Bewohner sollen in andere Viertel umziehen. Auch Busfahrer Ali könnte es treffen. In den sogenannten Ghetto-Gebieten gilt eine Kita-Pflicht.

Tiger Asim aus einem Safaripark in Dänemark nach London

Erst vor eineinhalb Wochen kam Tiger Asim aus einem Safaripark in Dänemark nach London. Der siebenjährige Sumatra-Tiger gut daran tun, zu mit Tigerin Melati anfreunden und mit ihr im best case fürt Europäische Erhaltungszuchtprogramm Nachwuchs zeugen. Doch statt Freundschaft zu schließen, tötete er seine potenzielle Partnerin, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Die zwei beiden Sumatra-Tiere seien am Freitagmorgen Rundfunkgesellschaft Mal aufeinandergetroffen, berichtet der Zoo. Zuvor hatte Asim nach seiner Ankunft zehn Tage lang unteilbar an Melatis Gehege angrenzenden Refugium gewohnt. Dort sollte er sich zunächst beinahe neue Umgebung gewöhnen. Die zehnjährige Melati konnte er daher aus bereits sehen und riechen. Fachleute des Zoos beobachteten die Tiger und interpretierten deren Reaktionen aufeinander positiv. Also öffneten sie am Freitag erstmals die Tür zwischen den beiden Gehegen, sodass sich die Tiger treffen konnten. Zunächst seien die Tiger – natürlich – vorsichtig gewesen, berichtet der Zoo. Dann sei die Situation aber schnell eskaliert. Die Mitarbeiter hätten versucht, die Tiere wieder zu trennen, indem sie laut riefen, Lichtsignale sendeten und den Alarm auslösten. Doch da hatte Neuzugang Asim Weibchen Melati bereits überwältigt. Als es endlich gelang, den aggressiven Kater zurück in sein Gehege zu sperren, konnten Tierärzte nurmehr Melatis Tod feststellen. Der Zoo sei untröstlich, hieß es. Sumatra-Tiger leben natürlicherweise im tropischen Regenwald der indonesischen Insel, die ihnen ihren Namen gegeben hat. Früher waren sie aufm gesamtem Gebiet von Sumatra verbreitet, heute lebt die Art vor allem noch in einem Nationalpark an der Südspitze der Insel. Mit einer Schulterhöhe von etwa 70 Zentimetern sind Sumatra-Tiger die kleinste noch lebende Tigerart. Zum Vergleich: Sibirische Tiger erreichen eine Schulterhöhe von 110 Zentimetern.

United Kingdom Indepence Party

Cameron war außerdem von der United Kingdom Indepence Party, kurz UKIP, Probleme bekommen, deren vorrangiges Ziel der Austritt Großbritanniens aus der EU ist. Mit dem Referendum will der Premierminister auch den Aufstieg dieser Rechtspopulisten um Nigel Farage bremsen. Camerons Angebot fast Briten: Er will eine Reform der EU aushandeln, die im Kern auf mehr nationale Selbstständigkeit und weniger europäische Integration hinausläuft. Dieses Reformpaket will er dann voraussichtlich im kommenden Jahr den Bürgern präsentieren, in der Hoffnung, dass die Briten dann für den Verbleib in der EU stimmen. Mit einem Reformpaket will Cameron die Briten zum Verbleib in der EU locken. Doch er verliert zunehmend die Kontrolle über die Debatte. Doch Cameron verliert immer öfter die Kontrolle über diesen politischen Prozess. Denn die Frage der Mitgliedschaft wird inzwischen von der Diskussion gegen Zuwanderung von Ausländern nach Großbritannien überlagert, von welcher Arbeitnehmer-Freizügigkeit in der EU und der Aufnahme von Flüchtlingen, die die konservative Regierung in London weitgehend blockiert. Cameron stößt bei den EU-Partnern und in Brüssel mit seiner Forderung auf Widerstand, aus der EU zugewanderten Arbeitnehmern britische Sozialleistungen erst nach vier Jahren zu gewähren. Beispielsweise ist der Ausgang des Referendums derzeit kaum vorherzusagen. Nicht auszuschließen, dass der massive Zustrom von Flüchtlingen nach Europa die Briten insolvent dazu bringt, die Brücken zum Kontinent abzubrechen und für den Austritt aus der EU zu stimmen.

Regierung feiert Integrationsministerin Inger Støjberg

Die 50. Verschärfung des Ausländerrechts ihrer Regierung feierte Integrationsministerin Inger Støjberg mit einer Torte: Sie und die übrige rechtsliberale Minderheitsregierung in Dänemark einschlagen der Migrationspolitik schon eine ganze Zeit einen harschen Kurs. Nun hat Støjberg erneut mit einer umstrittenen Forderung für Schlagzeilen gesorgt. Unauftrennbar Beitrag für die dänische Tageszeitung „BT“ forderte sie Muslime auf, während des derzeit laufenden Ramadans Urlaub zu nehmen. Man könne keine 18 Stunden fasten und zugleich beispielsweise sicher einen Bus fahren, schrieb die rechtsliberale Politikerin angesichts der aktuell in Nordeuropa sehr langen Tage. Støjberg mit Blick auf die 1400 Jahre alte Tradition. Sie wolle den dänischen Muslimen nicht die Möglichkeit nehmen, ihre Religion auszuüben und Feste zu feiern. Der Linienbus-Betreiber Arriva – wo etwa ein Drittel der Beschäftigten einen Migrationshintergrund haben – und die Busfahrergewerkschaft 3F widersprachen ihr. Gewerkschaftssprecher der Zeitung „Berlingske“. Linienbus-Betreiber Arriva teilte mit, wegen eines fastenden Fahrers habe es noch keinen Unfall gegeben. Mit Jacob Jensen äußerte auch ein Partei-Kollege Støjbergs Kritik. Politiker sollten sich darauf konzentrieren, „zuerst die wirklichen Probleme zu lösen“, schrieb der Venstre-Abgeordnete. Støjberg jedoch verteidigte ihren Vorstoß. An Weihnachten würden doch auch Muslime für Christen einspringen, sagte sie dem Sender Danmarks Radio. 2018 dauert der Ramadan vom 15. Mai bis 14. Juni. Während des Fastenmonats verzichten gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr.

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