Und die machten was draus. Pflanzten Wäldchen zum Schutz gegen die Sandstürme und legten im Norddorf Nordby und im Süddorf Sönderho je einen Hafen an. Daraus erwuchs bis ins 19. Jahrhundert die größte Handelsflotte Dänemarks nach Kopenhagen und ein gewaltiger Lokalpatriotismus. Heute ist Fanø mit 3300 Einwohnern die zweitkleinste Gemeinde Dänemarks. Trotzdem gibt es hier selbst im winter, wenn die Sommerurlauber längst weg sind, keine Geisterdörfer beispielsweise Kampen auf Sylt oder Aerosköbing auf Aero. Der große Reichtum aus der Ära der Segelschifffahrt ist heute noch in Sönderho zu bewundern. Die stattlichen Kapitänshäuser sind alle in ostwestlicher Richtung gebaut, damit der Wind ohne Angriffspunkt durchziehen kann. In der Kirche des 300-Seelen-Ortes hängen die stolzesten Schiffe der damaligen Zeit als Schmuck unter der Decke. Vor dem Gotteshaus liegen die verblichenen Kapitäne in Gräbern, die noch 100 Jahre später gepflegt werden. Fanø bewahrt Tandem Sitten. Man trägt u. a. noch Tracht.

Bürgermeister der Inselhauptstadt Mytilini

Der Bürgermeister der Inselhauptstadt Mytilini, Spyros Galinos, hofft, dass bald verstanden wird, dass möglichst viele Flüchtlinge auf Festland geändert werden müssen. Die Bewohner hätten beim dramatischen Beginn der Flüchtlingskrise viel geleistet, Belastungen ertragen und geholfen. Galinos fordert deren griechischen Regierung schon seit Ewigkeiten, dass Lesbos entlastet wird. Regierungschef Alexis Tsipras versprach sommers bei seinem Besuch auf Lesbos genau dies. Sein Migrationsminister Dimitris Vitsas wiederholte es vor wenigen Wochen auf einer Pressekonferenz in Athen. Doch statt weniger wurden es in zunehmendem Maß Flüchtlinge: An manchen Tagen kommen weiterhin allzu 200 neue Flüchtlinge mit Booten deren Türkei. Galinos. Man könne sich nicht erlauben, dass nochmal Menschen winters sterben müssten. Der Hotspot Moria müsse vorher entlastet werden, fordert der Bürgermeister. Bis nachher müssen die vielen tausend Flüchtlinge in Moria – und auch die, die täglich dazukommen – irgendwie durchhalten. Journalisten, die sich innerlich des Lagers umschauen wollen, werden weiterhin vor allem vertröstet und abgewiesen. Ein Sicherheitsmann in Zivil reagierte äußerst gereizt auf die Nachfrage eines Reporters am Seiteneingang des Lagers. Er führte den Journalisten schließlich für schon so einige Minuten auf die Polizeistation des Lagers und lies ihn ausführlich zu den Gründen seines Besuchs befragen. Salam Aldeen von der Hilfsorganisation Team Humanity aus Dänemark sieht dahinter eine Taktik. Er ist harte Konfrontation mit den staatlichen Lagerverwaltern in Moria gewöhnt. Er glaubt, dass die Ansage für Sicherheitskräfte und Mitarbeiter in Moria heißt: Wir lassen uns beim Organisieren des Camps nicht auf die Finger schauen. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 27. September 2018 um 07:48 Uhr.

Wirtschafts- als linksliberal sind die Liberalerna

Sie treten für ein freiheitliches, markwirtschaftlich orientiertes Wirtschaftssystem ein, befürworten Steuersenkungen und sind gegen das Abschalten der schwedischen Atomkraftwerke. Ihre Hauptanhänger sind Unternehmer und Freiberufler; ihre Hochburgen hat die Partei in großen Städten wie Stockholm und im Umland. Unter ihrem Parteichef Jan Björklund waren die Liberalen von 2006 bis 2014 ein Juniorpartner zentral-Rechts-Koalition. Seit dem letzten größeren Wahlerfolg von 2002, als sie 13,4 Prozent holten, ist ihr Stimmenanteil stetig zurückgegangen. In den neuen Reichstag sollten sie es haarscharf schaffen: laut Umfragen liegen sie zwischen fünf und sechs Prozent. Der name ist ein zeichen: Die Kristdemokraterna sind die religiöseste politische Bewegung im säkularen Schweden. Gegründet wurde die Partei in den Sechzigerjahren: nach dem Protest gegen die Streichung des christlichen Religionsunterrichts aus Lehrplänen von Schulen. Seit 1991 sind sie immer im Reichstag vertreten. Heute setzen sich die Christdemokraten unter ihrer 31-jährigen Parteichefin Ebba Busch Thor für ein strengeres Abtreibungsrecht, Familien und ältere Menschen ein. Sie sind enge Verbündete der Moderaten zentral-Rechts-Allianz. Sommers lagen die Christdemokraten in manchen Umfragen unter der Vierprozenthürde. Weil sie aber oft Leihstimmen von Moderaten-Wählern bekommen, ähnlich wie die FDP von Unions-Anhängern, haben sie gute Chancen, wieder ins Parlament einzuziehen.

Deutschland und vier weitere Länder sollen ihre Grenzen weiter kontrollieren dürfen – bis Mitte Mai. Das entschied die EU-Kommission, allerdings müssen die EU-Staaten noch zustimmen. Ziel sei es aber, die Kontrollen bald zu beenden. Die EU-Kommission will Deutschland und vier anderen Schengen-Ländern erlauben, die wegen der Flüchtlingskrise eingeführten Grenzkontrollen um weitere Vierteljahr bis Mitte Mai zu verlängern. Zeitpunkt für eine Rückkehr zur Reisefreiheit europäisch noch nicht gekommen, erklärte die Behörde. Nun müssen die EU-Staaten noch Bewilligung für die Verlängerung geben. Zwar seien maßgebliche Fortschritte hinsichtlich einer Aufhebung der Kontrollen an den Binnengrenzen erzielt worden, erklärte der Vize-Präsident der EU-Kommission, Frans Timmermans. Diese müssten „aber noch weiter gefestigt werden“. Die Kommission empfehle deshalb, „dass die betroffenen Mitgliedstaaten die befristeten Grenzkontrollen für weitere drei monate beibehalten dürfen“. Dänemark, Schweden, auch an der deutsch-österreichischen Grenze wird wieder kontrolliert. In der EU wächst die Angst vorm Domino-Effekt – und damit dem Ende des Schengen-Systems. Beim Krisentreffen in Brüssel gab es ein klares Bekenntnis zum System offener EU-Grenzen.

Da störte es auch nicht, dass Jacobsen größtenteils mit einem Rechtshänder auf der halbrechten Position spielen ließ. Die Dänen agierten vorne gegen den Außenseiter wie sie wollten und konnten sich auf Landin blind verlassen. Im zweiten Durchgang wechselte Jacobsen seinen überragenden Keeper aus und brachte Magdeburgs Jannick Green. Der hielt auch ordentlich, aber eben nicht so unglaublich gut wie sein Positionskollege zuvor. Auch die Deckung agierte nicht länger mit 100 Prozent Intensität. Dementsprechend liefen die Dänen weniger Tempogegenstöße und die Chilenen, die sich nicht völlig abschießen lassen wollten, konnten auch wieder den ein oder anderen Treffer erzielen. Über 6:22 und 9:26 hielten sie den Abstand einigermaßen konstant, konnten aber nie richtig verkürzen, weil Dänemark trotz vieler Wechsel die Partie seriös zu Ende spielte. Bester Werfer war Mortensen mit acht Treffern, Hansen gelangen sieben Tore – alle dänischen Feldspieler konnten sich aber in die Torschützenliste eintragen. Dänemark trifft am Samstag (12.01.2019) auf Tunesien, Chile spielt gegen Österreich.

Michelmann: Wir wollten die Zeit danach nutzen, um diese EM genau zu analysieren. Der Trainer hat diese auch genutzt, um mit den Spielern einzeln und auch in Gruppen zu sprechen. Und er war auch bei Regionaltrainingseinheiten lokal. Mir scheint, dass die Kommunikation zwischen beiden Seiten besser ist, als sie es bei der EM war. Aber wir werden sehen, wir gut das wirklich funktioniert, sollte es wirklich kritisch werden. Ist allzu große Harmonie für eine Mannschaft schädlich? Michelmann: Wie man bei einer befreundeten Sportart bei der jüngsten WM sommers gesehen hat, ist diese zumindest nach außen getragene Harmonie nicht immer leistungsfördernd. Tatsächlich sind offen ausgetragene Auseinandersetzungen manchmal ganz gut reinigend. Wir wollen sehen, was dabei herauskommt. Inwieweit werden Sie auch nochmal Beeinflussen? Michelmann: Wir sind immerzu in Kontakt hierbei Trainer. Es gibt vier Ansprechpartner für ihn, außerdem auch mich. Darauf hatten wir uns nach der EM festgelegt. Es gibt eine gute und intensive Kommunikation und den Austausch von Informationen sowie eine gegenseitige Stärkung im Interesse des Erfolges, den wir bei diesem Turnier ein Auge werfen.

Monumentale Steingräber, Steinkreise und Steinreihen aus vorgeschichtlicher Zeit sind in vielen Teilen Europas zu bewundern. Diese Bauwerke aus groben Felsklötzen, sogenannte Megalithe, sind vor Tausenden Jahren entstanden – insgesamt haben sich etwa 35.000 erhalten. Selbst einzelne Menhire, Freunden des Comic-Helden Obelix auch als Hinkelstein bekannt, ragen gerne noch aus der Landschaft. Doch woher kam die Vorliebe für die Felsen, die nicht nur in Skandinavien, Deutschland und den Britischen Inseln zu finden sind, sondern auch in Südeuropa? Forscher haben nun Belege dafür gefunden, dass der Trend zum Megalith wahrscheinlich in Nordwestfrankreich entstanden ist. Von dort habe sich die Nutzung großer Steinblöcke etwa für Gräber oder Kultstätten entlang der Küsten von Atlantik und Mittelmeer verbreitet, schreibt Bettina Schulz Paulsson von welcher Universität Göteborg in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“). Die technischen Fähigkeiten der Menschen in der Frühphase dieser Entwicklung vor etwa 7000 Jahren seien wesentlich ausgefeilter gewesen als bisher angenommen, betont sie.

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.