Polizeiinspekteur Lars Braemhoj äußerte sich mittags vor der Presse zu dem, was dann passierte. Auf Bildern vom Unfallort ist zu sehen, dass mehrere der Lkw-Auflieger erheblich zerstört sind. Teile der Planen fehlen, auch an den Seiten. Die Unfallkommission, die das Unglück untersucht, schließt nach Berichten dänischer Medien nicht aus, dass einer dieser Auflieger womöglich leer und damit zu leicht war und von einer Sturmbö vom Güterzug in den Passagierzug geweht worden ist. Dann könnte er ihn frontal oder seitlich getroffen haben. Das würde die schweren Schäden erklären. Es wäre aber keine Antwort auf die Frage, warum überhaupt noch Züge auf der 18 Kilometer langen Brücke fahren durften beim Sturm. Die war für den Auto- und Lkw-Verkehr wegen des Windes längst gesperrt. Auch für den Zugverkehr auf der Brücke gibt es Windgeschwindigkeiten, ab denen entweder langsamer gefahren werden muss oder überhaupt nicht länger fahren werden darf. Die absolute Obergrenze für den Zugverkehr auf der Brücke liegt nach einer internen Anweisung des dänischen Schienennetzbetreibers bei der mittleren Windgeschwindigkeit von etwa 90 Stundenkilometern. Im Sturmtief waren vereinzelt Windgeschwindigkeiten von so weit wie 140 Stundenkilometern gemessen worden. Zugunglück in Dänemark: Leerer LKW-Anhänger als Ursache? Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 02. Januar 2019 um 16:00 Uhr.

Dann habe er keinen Weg mehr gesehen, gestand Martin N. den Ermittlern, wie er das Kind in das Ferienlager zurückbringen sollte, ohne in Gefahr zu geraten, entdeckt zu werden. Und Dennis K. musste 2001 über den Jordan gehen, weil er sich lautstark gegen die sexuelle Attacke wehrte. Der Angeklagte drückte zu, schleppte das tote Kind in sein Auto, um es zu vergraben wie seine anderen Opfer. Martin N. ist ein gebildeter Mensch. Er hat Mathematik, Physik und Pädagogik studiert, hat zeitweise als wissenschaftlicher mitarbeiter an der Bremer Universität, als Familienbetreuer und Honorarkraft monadisch Kinderheim und der Lebenshilfe gearbeitet. Niemandem ist dort aufgefallen, wer sich hinter der Maske des zuverlässigen, ordentlichen Mitarbeiters verbarg. Als einen „Meister des Verdrängens“ bezeichnete sich der Angeklagte selbst gegenüber dem forensischen Psychiater Norbert Nedopil aus München, der ihn auf seine Schuldfähigkeit hin für den Prozess in Stade begutachtet hatte. So wie er Problematisches, also auch seine Neigungen und seine Taten, ausblenden konnte, so perfekt gelang ihm ein unauffälliges Doppelleben. Das nächtliche Umherfahren, das Umherschweifen auf der Suche nach Einrichtungen, in denen Jungen zu vermuten waren, oft ergebnislos, bisweilen aber auch erfolgreich – es blieb unerkannt.

Damit hätte der Standardbrief wohl maximal auf 80 Cent steigen können und die anderen Briefsorten hätten etwa gleich teuer bleiben müssen. Der Post war das insuffizient. Dies in Rechnung gestellt schwindende Briefmengen, steigende Kosten und die Verpflichtung, Briefe flächendeckend jeden Werktag in ganz deutschland zustellen zu müssen, gesteht nun das Wirtschaftsministerium der Post eine höhere Umsatzrendite zu. Künftig sollen laut der neuen Verordnung nimmer alle anderen europäischen Postunternehmen bei der Bestimmung des Gewinnsatzes berücksichtigt werden – sondern höchstens noch solche, „die in struktureller Hinsicht damit regulierten Unternehmen vergleichbar sind“, erklärte das Ministerium. Damit soll verhindert werden, dass auch reine Staatsunternehmen für den Vergleich herangezogen werden, die gar keine Gewinne erzielen sollen oder sich nicht am Kapitalmarkt finanzieren und somit auch keine entsprechenden Risiken zu jemandes Lasten. Denn die Einbeziehung solcher Unternehmen in den Vergleichsmaßstab zur Bestimmung der Gewinnmarge führe zu „Verzerrungen“, argumentiert das Ministerium. Der Entwurf der Verordnung wird nun unter den Ressorts der Bundesregierung abgestimmt. Verbraucherverbände üben Kritik an der geplanten Portoerhöhung. Klaus Gettwart vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation sagte, diese sei „völlig unangemessen“, zumal die Qualität der Briefzustellung abnehme und es mehr Beschwerden gebe. Im Vergleich ist das Porto in Deutschland eher günstig. Kostet ein Standardbrief hierzulande 70 Cent, sind es laut Post im europäischen Mittel 94 Cent. Negativ-Spitzenreiter ist Dänemark mit umgerechnet 3,88 Euro, am billigsten ist es auf Malta mit 26 Cent. Auch in den Flächenstaaten Frankreich (1,02 Euro) und Italien (2,80 Euro) kostet ein Standardbrief furchtbar in Deutschland.

Zum Nein-Lager gehörten nicht nur die Rechtspopulisten, sondern auch die sozialistisch-grüne Einheitsliste. Premier Loekke Rasmussen wird mit seiner Minderheitsregierung von welcher Dänischen Volkspartei getrieben. Umso mehr in der Flüchtlingspolitik rückt Dänemark dadurch weiter nach rechts. Abgelehnte Asylbewerber können schon nach einer Woche verbannt werden. Die Taktik des Ja-Lagers gefühlt liberale Regierung von Ministerpräsident Lars Loekke Rasmussen nichts da aufgegangen. Sie hatten versucht die Abstimmung auf die Zusammenarbeit mit Europol zu begrenzen. Doch die Dänen interessieren sich momentan mehr für die Flüchtlingspolitik als Polizeiabkommen. Welche Rolle die Asylpolitik bei der Abstimmung gespielt hat, lässt sich schwer sagen. Loekke Rasmussen hatte turnusmäßig betont: Ganz gleich, was beim Referendum herauskommt: die Asylpolitik bleibt wie sie ist. Gerade hat das Parlament im Eiltempo beschlossen, abgelehnte Asylbewerber nach einer Woche abzuschieben. Die Polizei darf Menschen länger als 72 Stunden ohne Anklage festhalten. Bis Weihnachten sollen weitere Punkte beschlossen werde. Besonders umstritten: Flüchtlingen sollen ihre Wertgegenstände abgenommen werden, um davon Unterbringung und das Asylverfahren zu bezahlen. Bei dem strikten Kurs dürfte es bleiben. Loekke Rasmussen hat keine Mehrheit im Parlament und braucht die Dänische Volkspartei für die Umsetzung seiner Vorhaben. Ministerpräsident den Ausgang des Referendums.

Für die Nachbildung der Karosserie habe er eine Form aus Holz und Spanplatten gebaut, erinnert er sich. Sie sollte das Negativ für die Karosserieteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff werden. Eine kleine Ewigkeit feilte Frommelt nach der Arbeit im Schuppen der Schwiegereltern an der Form. Stoisch verfolgte er sein Projekt und ließ sich auch von Problemen nicht beirren. Nun gar die Flügeltüren, die Frommelt am Marzal so fasziniert hatten, bereiteten ihm Kopfzerbrechen. Leicht mussten sie sein, aber trotzdem stabil genug für den TÜV. Das merkt man bis heute: Beim Original versteckten die Ingenieure die Schlösser geschickt in A- und B-Säule. Bei Frommelts Marzal ist das Öffnen und Schließen etwas fummelig. Auch die Dämpfer der Flügeltüren sind nicht optimal platziert. Sie sind zwar Einzelanfertigungen, aber mittig angeschlagen und deshalb für Fondpassagiere beim Ein- und Aussteigen im Weg. Bei Bertone hatte man sie knapp unterhalb des Daches montiert, so geben sie den Weg auf die Rückbank frei. Das Interieur war, oppositionell den Türen, schnell fertig. Den Drehzahlmesser spendete ein Porsche, die Schalensitze sind eine Maßanfertigung. Nach endlosen Arbeitsstunden war es 1972 endlich so weit: Mit roter Nummer ging es nach Hannover zur Einzelabnahme. Frommelt. Der Eigenbau bekam den Segen des TÜV und wurde das einzige Auto der Familie.

Er schlich sich in Kinderzimmer oder klingelte an der Haustür. Falls ihm der Junge, auf den er es abgesehen hatte, öffnete, zwang er diesen drohend, die Hose herunterzulassen, um ihn zu berühren. Dann verschwand er so schnell, wie er gekommen war. Anal vergewaltigt, so der Vorsitzende Richter Bernd Appelkamp, habe N. seine Opfer nicht. Vorsitzende, sei mit den Vorstellungen des Angeklagten von Sexualität nicht vereinbar gewesen. Doch wenn ihm Entdeckung drohte, habe er getötet – aus Angst, seine pädophilen Neigungen würden zutage treten. Martin N. hat seine Opfer erwürgt, wenn er befürchten musste, erkannt zu werden. So war es 1992 beim 13-jährigen Stefan J., den er zwang, mit ihm zu seinem Auto zu gehen. Als er merkte, der Junge würde ihn anhand des Kennzeichens verraten, erwürgte er ihn. In gleicher Weise tötete er 1995 den achtjährigen Dennis R., den er aus einem Ferienlager lockte hiermit Versprechen eines Abenteuers in Dänemark. Er entführte den Jungen in ein Ferienhaus.

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