Die Meisten kennen Dänemark von den Sommerferien, wo das Meer, die langen Sandstrände und die schöne Natur sich von ihrer besten Seite zeigen. Ausflüge an den Strand, mit den Kindern im Wasser spielen und ein erfrischendes Bad im Meer sind natürlich Teile des Urlaubs. Das Gleiche gilt für ein Eis wenn es schön warm ist und die Sonne von einem blauen Himmel scheint. Viel besser kann es nicht werden – oder doch? Kann man sich wie etwa vorstellen im Winter nach Dänemark in ein Ferienhaus zu fahren? Kann man zu der Jahreszeit überhaupt etwas unternehmen? Gibt es was zu sehen? Ist es überhaupt möglich ein Ferienhaus zu dem Zeitpunkt zu mieten? Manche feiern Weihnachten und Sylvester in einem dänischen Ferienhaus, aber man kann auch im Januar und Februar ein schönes Ferienhaus finden. Dänemark ist vom Wasser umgeben und deshalb sind die Winter hier wärmer als an manch anderem Ort in Europa. Aus dem Grund kommt es selten vor, dass in Dänemark große Mengen Schnee fallen.

Die Nebensaison in Dänemark

Und gerade in der Nebensaison merkt man, wie ursprünglich und dänisch die Insel nun gar im Herbst und Winter ist. Wer in nur zwölf Minuten von Esbjerg nach Nordby übergesetzt ist, landet in einer anderen Welt. Auf Fanø gibt es keine beleuchteten Schaufenster, Kinos oder andere Vergnügungen. Hier gibt es nur Ruhe. Man kann wandeln, wattwandern, radeln und danach in hervorragende Gasthöfe einkehren. Und wer die zwölf Kilometer von Nordby ins idyllische und weltabgeschiedene Sönderho zurücklegt, durchquert eine weite Heidelandschaft und ein Kiefernwäldchen ohne große Zeichen menschlicher Besiedelung. Aber: Winter an der Nordsee ist nichts für Weicheier. Der Wind peitscht einem auf den Spaziergängen mitunter hart ins gesicht. Zwischen hohen Dünen ducken sich Ferienhäuser, ungezählte mit Kamin und viele mit Sauna – im Sommer schadet das nicht, und im Winter ist es eine Wohltat, wenn auch Schnee auf Fanø eine Seltenheit ist. Wie alle Dänen leben auch die Inselbewohner ihre Vorliebe für Flohmärkte gerne und regelmäßig aus. Auf den „Loppemarked“ im Dorfgemeinschaftshaus von Rindby verirrt sich kaum ein Urlauber: In Erscheinung treten Honig aus der Heide, Beerenmarmeladen und Leuchten aus Scheidenmuscheln, die hier zuhauf angeschwemmt werden.

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